St. Firminus, St. Quirinus und St. Nicetius, Masholder

Die Hl. Messe wird donnerstags im 14tägigen Rhythmus gefeiert.

Patronat:

Firmin von Amiens auch Firminus der Ältere oder Firminus der Märtyrer war im 3. Jahrhundert der erste Bischof von Amiens. Er starb als Märtyrer und wird als Heiliger verehrt. Über sein Leben ist nicht viel bekannt. Nach der Legende war er der Sohn eines römischen Beamten namens Firmo in Pamplona. Seine Eltern sollen von Honoratus von Toulouse zum Christentum bekehrt worden sein und übergaben ihn Honoratus zur Erziehung. Mit 24 Jahren sei er zum Priester geweiht worden. Er soll ein so erfolgreicher Prediger gewesen sein und wurde dabei verschiedentlich eingekerkert und gegeißelt und am Schluss ist er enthauptet worden.

Der Gedenktag ist der 4. Juli

Quirinus floh als siebenjähriger Knabe mit seiner Mutter Severa vor der einsetzenden Verfolgung, wurde später verhaftet und im Jahr 269 in Rom unter Claudius Gothicus enthauptet. Sein Leichnam wurde in den Tiber geworfen und später an der Tiberinsel aufgefunden. Einer anderen Legende zufolge war Quirinus der Sohn Philipps des Arabers.
Die Märtyrerakten berichten von einem römischen Märtyrer namens Quirinus (Cyrinus), der in der Pontianuskatakombe beigesetzt wurde.

Der Gedenktag ist der 25. März.

Ferrutius war ein römischer Soldat in Mogontiacum, dem heutigen Mainz. Sein Attribut ist der Palmzweig. Über sein Leben ist wenig bekannt. Er war um das Jahr 300 während der der diokletianischen Reformen und brutalsten Welle der Christenverfolgungen in Mainz stationiert. Ferrutius hatte die Wahl sich für seine militärische Laufbahn zu entscheiden oder diese zu verlassen und zum Christentum zu konvertieren. Er wurde von einem Unbekannten als Christ denunziert und daraufhin in einen Kerker geworfen, wo er später verhungerte. So wurde er zum Märtyrer.

Sein Gedenktag ist der 29. Oktober.


Baugeschichte:

Die Kirche stammt aus dem Jahre 1808, wie die Datierung über dem Eingangsportal ausweist.
Sie steht auf einer Anhöhe umgeben von dem noch weitgehend erhaltenen alten Friedhof.
Die Kirche selbst ist ein langgezogener, einfacher Saalbau. Die vier Fenster aus dem Jahr 1951 zeigen die Muttergottes, den Hl. Josef, den Hl. Wendelin sowie die Hl. Notburga.


Kunst:

Im Chor stehen zwei Holzplastiken des Hl. Nicetius sowie es Hl. Eligius aus dem 18. Jahrhundert. Ein spätbarocker Engel hängt über der Eingangstür.

Desweiteren befinden sich in der Kirche drei Terrakotta-Figuren der Patrone(entstanden um die Jahrhundertwende), sowie die Reliefs des Kreuzweges aus dem gleichen Material von 1909.