Frühschicht im Advent

Der Liturgiekreis Bitburg St. Peter lädt ein

zur "Frühschicht im Advent" –

in der gleichen Form wie das Taizegebet - zuhause - jede(r) für sich oder in der Familiengemeinschaft:

Wann? An jedem Dienstag im Advent (01.12. / 08.12. / 15.12. und 22.12.) - die Uhrzeit ist nicht vorgegeben - im Laufe des Tages beten wir dann in Verbundenheit die gleichen Texte, die der Liturgiekreis uns vorschlägt. Diese werden zeitnah in der Homepage eingestellt.

Bleiben Sie weiterhin geduldig und gesund und aufmerksam und zuversichtlich.

Für den Liturgiekreis Anne Langholz

 

Frühschicht im Advent 2020
Dienstag, der 1.Dezember 2020

 

Advent mal anders

Beginnen wir diese Gebetszeit im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Schön, dass Sie dabei sind und wir, verbunden durch das gemeinsame Gebet, durch diesen anderen  Advent gehen.

Lied gesungen oder gebetet GL 450

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht, es hat Hoffnung und Zukunft gebracht.
Es gibt Trost es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten.
Ist wie ein Licht in der Dunkelheit.


Herr Jesus Christus,
in schwierigen Zeiten beginnt dieser Advent. Auf vieles lieb gewonnene mussten wir in den letzten Wochen verzichten. Unser Leben ist so anders geworden.
Sogar unsere Gottesdienste, das gemeinsame Beten, ist anders geworden.
Wir müssen wieder lernen, alleine zu beten, sensibel zu werden, für die Verbundenheit im Gebet.
Du hast gesagt, wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, da bist du mitten unter ihnen.
Wir bitten dich, sei jedem von uns nahe, der jetzt alleine diese Zeilen liest
und zu dir betet. Lass uns deine Gegenwart spüren. Amen

Advent mal anders
Seien wir mal ehrlich. Haben wir uns das nicht längst gewünscht, in den letzten Jahren?

Advent mal anders?
Advent ohne laute Musik,  Kommerz, Weihnachtsmarkt Events mit Musik,
die wenig mit Besinnlichkeit,Vorbereitung und Warten zu tun hatte? 
Wie oft haben wir davon gesprochen, ob das noch was mit Advent bzw Weihnachten zu tun hat, und haben uns nach Ruhe und Besinnung gesehnt.
In diesem Jahr ist alles anders. Plötzlich  sind wir in eine Situation geworfen, die sich im letzten Jahr SO niemand hätte vorstellen können. Advents Events sind abgesagt. Weihnachtsmärkte finden nicht statt. So wie Ostern schon völlig anders war,
wird auch der Advent und Weihnachten  anders sein. Wie? Wer weiß das schon.
Jeden Tag ändern sich die Zahlen, immer wieder neue Regeln und Vorschriften.
Doch seien wir mal ehrlich: Weder wir noch die Virologen, noch die vielen Möchte-gern-Fachleute und Querdenker,  noch die Politiker können sagen, was da wirklich noch auf uns zu kommt.
Und noch etwas haben wir alle gemeinsam: Wir wollen alle unser altes Leben zurück
Kommt uns  das nicht alles bekannt vor? Gab es das nicht schon einmal? Vor vielen vielen Jahren?

Die Israeliten sind aus Ägypten gezogen. Voll Vertrauen, Freude und Hoffnung auf das gelobte Land, auf ein Leben in Freiheit. Doch was hat sie erwartet? 40 Jahre zogen sie durch die Wüste. Ständig neue Probleme, Fragen, Herausforderungen.
Moses hatte es sicher nicht immer leicht, sie alle zu führen, Ihnen zu erklären, warum genau dieser Weg  der richtige Weg ist. Viele vertrauten, doch immer wieder begannen sie zu murren. Und ganz bestimmt wünschte sich Mancher sein altes Leben, wenn auch in Unfreiheit, zurück. Alles ist besser als ein Herumirren in der Wüste, ohne zu wissen, wie lange das noch geht.
Geht es uns nicht genau wie den Israeliten??
Genau wie ihnen damals, gilt auch uns heute die Zusage Gottes:
Ich bin bei euch, alle Tage bis ans Ende der Welt. Wir wissen uns von Gott geleitet und geführt. Auch wenn wir das im „Alltagsgeschäft“ oft vergessen.

Bibelstelle:  Jesaja 9.1-2
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein  Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe,
wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, zu Beginn dieses Advent bitten wir dich

  • für alle, die in dieser schwierigen Zeit neue Wege suchen und gehen müssen.
  • Für alle, die Orientierung suchen und Entscheidungen treffen müssen

Sei Du ihnen Licht in der Dunkelheit, Licht auf ihren Wegen.

  • Für alle, die in Angst, Sorge, Einsamkeit oder Krankheit diesen Advent beginnen.
  • Für alle, die ihnen bei Tag und Nacht beistehen.

Sei Du ihnen Licht in der Dunkelheit, Licht auf ihren Wegen.

  • Für alle, die diesen Advent freudig beginnen, und bewusst begehen wollen
  • für alle, die hoffnungsvoll und voll Zuversicht das Fest deiner Geburt erwarten

Sei Du ihnen Licht in der Dunkelheit, Licht auf ihren Wegen.

  • Für unsere Verstorbenen, die wir schmerzlich vermissen und nun eine ewige Heimat bei dir gefunden haben.

Dein Wort ist Licht auf unserem Weg. Es gibt uns Halt und Orientierung in diesen Tagen. Dafür danken wir dir und preisen dich. Amen

Lied gesungen oder gebetet

 GL 753 O Komm, o komm Emanuel mach frei dein armes Israel

Vater unser

 
Der Wegbegleiter 

Ich werde Dir den Weg nicht vorgeben, werde nicht für Dich sprechen,
keine Entscheidungen für Dich treffen.
Ich werde Dich begleiten.
Ich kann nicht jedes Hindernis für Dich aus dem Weg räumen,
nicht jede Kurve gerade biegen, keine Brücke über Gräben sein.
Aber: Ich werde Dich begleiten.
Ich werde an Deiner Seite sein, Dir zuhören, Dich verstehen,
Dich auch mal liebevoll in die Seite knuffen,
wenn Du Dich nicht weiter traust.
Ich werde dich begleiten.
Ich weiß nicht auf alles eine Antwort, habe Zweifel, genau wie Du,
bin selbst unterwegs, noch nicht am Ziel.
Aber: Ich werde Dich begleiten.
Mit Gottes Kraft, dem Heiligen Geist, bin ich von jetzt an Dein Wegbeleiter!
 

Segensbitte

Herr,unser Gott wir bitten dich,
sei uns Licht und Zuversicht auf unseren Wegen
Begleite uns, wohin unser Lebensweg uns auch führt.
Herr sei bei uns, gib uns deinen Frieden und segne uns.
Amen.
(aus Alles hat seine Zeit, Kalender für Frauen, St.Benno Verlag)

Lied singen oder beten:

GL 453: Bewahre uns Gott behüte und Gott,

 

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